Kompetenz und Motivation

Clayblog zu Gast bei der Claytec-Händlerschulung Süddeutschland

Im Baden-Württembergischen Stimpfach-Rechenberg fand eine Schulung für Claytec-Partnerhändler statt. 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, ihre planerischen und fachlichen Kompetenzen zu erweitern und sich frische Motivation für das Alltagsgeschäft zu holen.

Tagungsgebäude im Seminarpark Rössle

Tagungsgebäude im Seminarpark Rössle

Der Mann hat eindeutig Entertainer-Qualitäten. Als am ersten Abend der Claytec-Händler- und Handwerkerschulung in Stimpfach-Rechenberg der Hausherr selbst zur Sprache kommt, steigt die ohnehin schon gute Stimmung der Seminarteilnehmer.


Hotelier Lutz Sperr referiert mit großer Begeisterung und jeder Menge schwäbischem Esprit über seine Entscheidung, bei der Ausgestaltung des neuen Seminarhauses auf Lehmputz als prägendes Gestaltungselement zu setzen. Nach dem fachlichen und strategischen Austausch der vorangegangenen Stunden  gibt es damit für die angereisten Händler und Handwerker einen zusätzlichen Schub in Sachen Motivation. Nichts belegt schließlich besser den besonderen Wert einer so grundsätzlichen bauplanerischen Entscheidung wie der für den Lehmbau als ein zufriedener Bauherr.

Zufriedener Bauherr: Hotelier Lutz Sperr (re.) mit H. Paulik-Nederkorn

Zufriedener Bauherr: Hotelier Lutz Sperr (re.) mit H. Paulik-Nederkorn

Zuvor hatten die Claytec-Mitarbeiter Horst Paulik-Nederkorn (Support Technik/Handel), Michael Peschgens (Support Technik/Handel) und Roland Trotzek (Support Handel) die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schulungsmaßnahme mit reichhaltigen  Informationen zu Verarbeitung und Vertrieb der Claytec-Produkte versorgt. Nachdem Roland Trotzek in einer kurzweiligen Moderation die vielfältige Farbpalette der neuen Yosima-Designputzlinie vorstellte, erläuterte Horst Paulik-Nederkorn den Baustoff Lehm aus der wissenschaftlich-physikalischen Perspektive.  Michael Peschgens referierte über handwerkliche Aspekte der verschieden Lehmbau-Gewerke. Peschgens  Ausführungen zu Trockenbau, Stampflehm und Lehmbausteinen folgte eine ausführliche Einlassung von Seminarteilnehmer Thomas Glück. Der Lehmbau-Unternehmer aus dem schwäbischen Lauterbach hat sich in den Letzten Jahren auf die Errichtung von Stampflehmwänden spezialisiert und berichtete seinen interessierten Berufskollegen detailliert über seine handwerklichen Erfahrungen und Erkenntnisse aus der täglichen Praxis.

Reger Austausch in der Gruppe

Reger Austausch in der Gruppe

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ist Gelegenheit zum obligatorischen Gruppenfoto, anschließend werden in großer Runde praktische Tipps ausgetauscht. Von Eimer-Formen über die sinnvolle Etikettierung  von  Verpackungen bis hin zu logistischen Fragen reicht die Palette der angesprochen Themen. Es kommt zu einem regen Austausch zwischen Praktikern und denen, die im Berufsalltag eher vom Schreibtisch aus die Dinge regeln. Man hört einander zu, reibt sich bisweilen auch ein wenig, am Ende steht ein größeres Verständnis für die Anliegen des jeweils Anderen. Vor dem abschließenden Spontan-Auftritt des Hausherrn werden aktuelle Werbemittel wie Aufsteller und Displays vorgestellt.

Am Abend: Geselliges Beisammensein

Am Abend: Geselliges Beisammensein

Am Abend rückt bei Gegrilltem und Gezapftem das Fachliche ein wenig in den Hintergrund. Man kommt sich menschlich und vor allem sprachlich näher. Jetzt schwätzen Schwaben mit Niederbayern, Franken reden mit Österreichern und der Handwerker vom Bodensee tauscht sich mit dem Claytec-Mann  vom Niederrhein aus. Gelegentliche Sprachbarrieren werden mit dem jeweils landestypischen Humor ausgeräumt. Bei aller Geselligkeit wird aber auch hier die Gelegenheit genutzt, noch einmal im kleinen Kreis die ein oder andere fachliche Frage zu erläutern, die während des Tages offen geblieben war. Beim Feierabend-Bier und -Wein kommen so auch schwäbischer Ofensetzer und niederrheinischer Internet-Experte auf einen gemeinsamen Nenner.

Im Dialog mit den Teilnehmern: M. Peschgens (li.) und R. Trotzek

Im Dialog mit den Teilnehmern: M. Peschgens (li.) und R. Trotzek

Tag zwei beginnt erneut mit Beispielen aus der Lehmbau-Praxis. Es geht um Themen wie  Innendämmung, Wandflächenheizungen und Fachwerkausfachung. Handwerkliche Details kommen zur Sprache, und die anwesenden Lehmbau-Praktiker diskutieren unterschiedliche Verfahrensweisen. Eine abschließende Gesprächsrunde beschäftigt sich mit der Teilnahme an regionalen Fachmessen.

Zufriedene Mienen beim obligatorischen Gruppenfoto

Zufriedene Mienen beim obligatorischen Gruppenfoto

Fazit nach zwei Tagen Claytec-Händlerschulung: Moderne Schulung heißt immer Dialog und Gespräch. Frontale, einseitige Faktenvermittlung ist out. Das Einbeziehen der Teilnehmer,  eine lebendige Moderation und spontane Elemente steigern die  Motivation, sich mit neuen Produkten und Techniken zu befassen. Am Ende gab es für alle ein Teilnahme-Zertifikat, in dessen Text der Zweck der Übung formuliert ist: „Die erfolgreiche Teilnahme sichert Zukunftsfähigkeit durch authentisches und professionelles Auftreten am Markt“. Ganz am Schluss passierte Unerwartetes: Einige Seminarteilnehmer überreichten den sichtlich überraschten Dozenten ihrerseits ein Präsent – für jeden eine gute Flasche Rotwein als Dank für zwei gute Tage.

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